Museumsvielfalt im Kneippland® Unterallgäu

Zahlreiche interessante Museen begleiten Sie durch die wechselvolle Vergangenheit des Landstriches und erzählen Ihnen von regionalen Bräuchen im Kneippland® Unterallgäu, von Geschichten über Land und Leute. Auch moderne Kunst kommt bei uns nicht zu kurz. Alle Museen und Sammlungen im Unterallgäu und der Stadt Memmingen sind in einer praktischen Broschüre zusammengefasst: Broschüre Museen und Sammlungen

Von der Arbeitsgemeinschaft der Museen und Sammlungen im Landkreis Unterallgäu und der Stadt Memmingen in Zusammenarbeit mit dem Landratsamt Unterallgäu ist die Broschüre "Museumspädagogik im Unterallgäu und in Memmingen" ganz neu erschienen. Die PDF Version der Broschüre finden Sie hier: "Museumspädagogik im Unterallgäu und in Memmingen"

Sie möchten wissen, wo genau Sie unsere Museen finden? Dann lassen Sie sich doch einfach alle Museen im Kneippland® Unterallgäu auf unserer interaktiven Karte anzeigen!

Die Anfänge der Fliegergeschichte der Kurstadt sind anhand von Fotodokumenten seit der Zeit des Wirkens von Pfarrer Kneipp belegt. Mitte der neunziger Jahre formte sich eine Initiative, um die fliegerischen Traditionen der Stadt zu bewahren und einem interessierten Publikum anschaulich zu machen. Die 1934 erbaute historische Segelfliegerhalle wurde zu diesem Zwecke instand gesetzt. Exponate, Bilder und Bücher zeigen die bis in die heutige Zeit vorhandene Flugbegeisterung der Wörishofer für die Segelfliegerei, die Motor- und Modellfliegerei.

Anschrift:
Kemptener Straße 1 (alte Segelfliegerhalle)
86825 Bad Wörishofen

Informationen:
Internet: www.fliegermuseum-badwoerishofen.com

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Im Ostflügel des Dominikanerinnen-Klosters, dessen Beichtvater Sebastian Kneipp einst war, wird eindrucksvoll das Leben und Wirken dieser faszinierenden Persönlichkeit dokumentiert.
Das Museum zeigt Wörishofen "vor Kneipp", wie Kneipp lebte, seine Erfolge als Wasserdoktor bis zur Entwicklung der fünf Säulen der Kneippschen Lehre und der Entstehung der Kneipp-Bewegung.

Interessierte können neben dem herkömmlichen Museumsbesuch das Sebastian-Kneipp-Museum auch virtuell erleben:

  1. mit im Museum bereit liegenden Ausleihgeräten
  2. als Audio-Guide per Telefonanruf über das eigene Handy
  3. als Download der Hörbeiträge über das Online-MP-3-Portal
  4. als Auido-Guide über das mobile Internet 
  5. als Auido-Guide als iPhone App

Anschrift:
Dominikanerinnenkloster Bad Wörishofen
Klosterhof 1, Eingang Schulstrasse
86825 Bad Wörishofen

Informationen:
E-Mail: kneippmuseum(at)bad-woerishofen.de
Internet: www.kneipp-museum.de

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Seit der Einführung der Digitalfotografie und der dadurch ausgelösten technischen Revolution ist die analoge Fotografie zunehmend in Vergessenheit geraten. Uns ist es ein Anliegen, die technische Entwicklung seit den Tagen der Urväter wie Niepce, Daguerre,Talbot, Hill, Steinheil oder Kobell über bahnbrechende Erfindungen und Entdeckungen wie die der Trockenplatte oder der Farbfotografie bis hin zu den ersten digitalen Aufnahmegeräten sozusagen "von Daguerre bis Digital" zu veranschaulichen.

Anschrift:
Förderverein Süddeutsches Fotomuseum
Beethovenweg 1
86825 Bad Wörishofen

Informationen:
E-Mail:  camfex(at)t-online.de
Internet: www.sueddeutsches-fotomuseum.de

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Die Katzbrui-Mühle ist eine Getreidemühle aus dem 17. Jahrhunderts und gilt als bedeutendes Zeugnis ländlich-bäuerlicher Kultur. Seit ihrer Errichtung im Jahre 1661 wurden kaum bauliche Veränderungen vorgenommen, so dass die technische Ausstattung auf das 17. Jahrhundert datiert werden kann. Die Mühle zeigt den Umbruch in der Getreidemüllerei von der "Altdeutschen Mühle" zur "Kunstmühle".
In der alten Müllerstube befindet sich heute eine Gaststätte mit besonderem Flair.

Anschrift:
Katzbrui 7
87742 Apfeltrach-Köngetried

Informationen:
E-Mail: info(at)katzbrui-muehle.de
Internet: www.katzbrui-muehle.de

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Carl Millner (1825-1895) zählte nach dem Studium an der Münchener Kunstakademie und Ankäufen durch König Ludwig I. für die Neue Pinakothek rasch zu den erfolgreichsten Münchener Landschaftsmalern. Aufenthalte im Gebirge nutzte er um seine verblüffenden Lichteffekte immer mehr zu perfektionieren.
Die neue Carl-Millner-Galerie zeigt einen reichen Schatz an Gemälden und Zeichnungen des Künstlers. Sie vermittelt den Weg von ersten flüchtigen Skizzen in der freien Natur bis hin zum beeindruckend gemalten Ölbild im Atelier. Alle wichtigen Bildthemen der romantischen Landschaftsmalerei sind mit virtuosen Gemälden vertreten, die auch Einblicke in die Maltechnik Millners erlauben.

Ein Besuch in der Galerie führt aus der alltäglichen Hektik in die Sphäre traumhafter Landschaften.

Anschrift:
Museen im Colleg, Carl-Millner-Galerie
Hermelestraße 4
87719 Mindelheim

Informationen:
E-Mail: Kulturamt(at)Mindelheim.de
Internet: www.mindelheim.de

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Mit über 50 Turmuhren verschiedener Hersteller vom 16. bis ins 20. Jahrhundert ist diese Sammlung in Deutschland einmalig. Ihr Schwerpunkt liegt auf den handgeschmiedeten Exponaten - von der kleinen Giebeluhr bis zur 1000 kg schweren Turmuhr ist hier alles vertreten.
Besondere Beachtung verdienen die barocke Konventuhr aus Füssen sowie die Nachbildung einer astronomischen Uhr aus dem Jahre 1529. Ergänzt wird die Sammlung durch Grafiken, Ziffernblätter, Zeigerpaare, Gewichte, Gangmodelle und Kleinuhren aus dem Heimatmuseum der Stadt.

Anschrift:
ehemalige Silvesterkirche
Hungerbachgasse 9
87719 Mindelheim

Informationen:
E-Mail: museen(at)mindelheim.de
Internet: www.mindelheimer-museen.de

Träger: Stadt Mindelheim

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Textilmuseum
Sandtner Stiftung

Mode.Kunst.Handwerk

Ein Besuch im neuen Textilmuseum in Mindelheim ist wie das Eintauchen in eine andere Sphäre. Umgeben von traumhaften Roben, modischen Accesoires, Schmuck, Gemälden, Fächern, Stickereien und zarten Spitzen erinnert die Präsentation an üppig ausgestatte Filme oder Inszenierungen von Märchen. Entlang des 35 Meter langen Flures reihen sich in den Vitrinen prachtvolle Roben, Kleider für Alltag und Feste, gewagte hauchdünne Kleidchen der aufregenden 20er Jahre des 20. Jahrhunderts sowie die psychedelischen Outfits der 1970er Jahre. Wie auf einer Zeitreise führt dieser Weg von der Zeit um 1750 bis fast in die unmittelbare Gegenwart. Dabei scheinen die Figurinen mit Personen jener fernen oder näheren Zeiten im Gespräch zu stehen, die in voller Lebensgröße aus den Hintergründen hervortreten.

In reicher Fülle begegnen den Besuchern schmetterlingszarte, bunte Fächer, die seit dem 16. Jahrhundert eine immer wichtigere Rolle in der Damenmode und im gesellschaftlichen Umgang gespielt haben. Diese kostbaren Objekte aus Elfenbein, Perlmutt, Holz oder Spitzen erzählen vielfach in feinster Malerei Geschichten aus dem höfischen Leben. Eine eigene Fächersprache entstand im 18. Jahrhundert, die man mit Hilfe erklärender Fotos und eines Spiegels auch selbst erlernen kann.

Mehrere Räume zeigen, welche unglaublichen Leistungen im Bereich der Stickerei und der Spitzen hervorgebracht wurden. Gestickte Bilder in sogenannter Nadelmalerei konkurrieren mit Gemälden; unentwirrbare Ornamente in Weiß- und Goldstickerei überziehen Stoffe in komplizierte Formen, so dass es eine wahre Augenlust ist, in diese reichen Dekore einzutauchen. Daneben schlagen die feinen Gespinste der Spitzen die Betrachter in ihren Bann. Angesichts solcher Kunstfertigkeit und Eleganz verwundert es nicht, dass jahrhundertelang Spitze in ihrer Wertschätzung kostbarem Schmuck gleichgestellt waren. Im kleinen Festsaal eröffnen abschließend großformatige Bildteppiche Einblicke in biblische und mythische Welten.

Aufschlussreiche Texte geben stets die nötigen Informationen zu den jeweiligen Epochen und Objekten. Die meist komplizierten textilen Techniken werden anschaulich erklärt und man kann sich sogar selbst daran versuchen.

Das neue Textilmuseum ist seit 2. Juli 2016 geöffnet.

Öffnungszeiten:
Dienstag bis Sonntag von 10 bis 12 Uhr und von 14 bis 17 Uhr und nach Vereinbarung.

Anschrift: Jesuitenkolleg
Hermelestraße 4
87719 Mindelheim

Information:
E-Mail: mussen(at)mindelheim.de
Internet: www.mindelheimer-museen.de  

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Die Klosteranlage, in deren Gästetrakt sich das Museum befindet, bietet dem Museum ein Ambiente mit besonderem Charme. Ausstellungsschwerpunkte sind die Stadt- und Herrschaftsgeschichte sowie bäuerliche und bürgerliche Kultur des Mindelheimer Raums. Dies umfasst bedeutende Werke der sakralen Kunst des 16. bis 19. Jahrhunderts und zahlreiche Zeugnisse aus Volkskunst, Handwerk, Handel und Stadtregiment, Tracht und Brauchtum.

Anschrift:
im Franziskanerinnenkloster Hl. Kreuz
Hauberstraße 2
87719 Mindelheim

Informationen:
E-Mail: museen(at)mindelheim.de
Internet: www.mindelheimer-museen.de

Träger: Stadt Mindelheim

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Eine der ältesten Krippen überhaupt und gleichzeitig die älteste Krippe Schwabens – die Mindelheimer Jesuitenkrippe – wird ebenso im neugestalteten Krippenmuseum vertreten sein wie Krippen aus fünf Jahrhunderten bis hin zu zeitgenössischen Weihnachtsdarstellungen renommierter Künstler. Sie zeigen, dass die 2000 Jahre alte Botschaft angesichts der Flüchtlingswellen der letzten Jahre noch heute Gültigkeit besitzt – und zwar nicht nur für gläubige Christen.

Nach umfangreichen baulichen Sanierungsarbeiten und einer konzeptionellen Neugestaltung wurde das 1989 gegründete Museum im Oktober 2018 wiedereröffnet.

Anschrift:

Jesuitenkolleg
Hermelestraße 4 (1. OG)
87719 Mindelheim

Informationen:
E-Mail: museen(at)mindelheim.de
Internet: www.mindelheimer-museen.de

Träger: Stadt Mindelheim/Landkreis Unterallgäu/Bezirk Schwaben

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Im Dachgeschoß des ehemaligen Jesuitenkollegs befindet sich ein Zweigmuseum der Prähistorischen Staatssammlung München, das Funde der vorgeschichtlichen Metallzeiten, römische Lebensart und Zeugnisse frühmittelalterlichen Lebens zeigt. Einen Schwerpunkt bilden die wichtigen Fernverkehrsverbindungen im Gebiet des heutigen Südschwabens. Als besondere Attraktionen sind ein originalgetreu nachgebauter römischer Reisewagen und ein römisches Bad zu sehen.

Anschrift:
Hermelestr. 4
87719 Mindelheim

Informationen:
E-Mail: kulturamt(at)mindelheim.de
Internet: www.mindelheim.de/museum

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Das erste Freilichtmuseum Bayerns zeigt über 30 historische Gebäude aus Bayerisch-Schwaben und dem Allgäu. Auch einige Häuser der Ortschaft Illerbeuren wurden in das Museumsgelände integriert. Sie konnten dafür an ihrem ursprünglichen Standort verbleiben und geben so einen unverfälschten Eindruck der ehemaligen dörflichen Wohnverhältnisse wieder. Die Häuser repräsentieren unterschiedliche Zeitabschnitte und sind mit entsprechender Einrichtung ausgestattet.

Auf Jahrhunderte alte Möbel und Hausrat werden Sie im Bauernhofmuseum ebenso treffen wie auf Fernseher, Küchenherd und Badewanne der 1950er Jahre.
Ein abwechslungsreiches Veranstaltungsprogramm und Sonderausstellungen zu wechselnden Themen bereichern das Angebot des Bauernhofmuseums.
Zum aktuellen Jahresprogramm 

Anschrift:
Museumstraße 8
87758 Kronburg-Illerbeuren

Informationen:
E-Mail: info@bauernhofmuseum.de
Internet: www.bauernhofmuseum.de

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Die im 15. Jahrhundert errichtete Vierflügelanlage war ursprünglich ein Hospital. Der Antonier-Orden hatte sich seit seinem Entstehen im 12. Jahrhundert der Behandlung des im Mittelalter weit verbreiteten Mutterkornbrands (Roggenvergiftung) gewidmet und ist einer der bekanntesten Spitalorden. Das Museum erzählt vom Leben und Wirken der Ordensbrüder und ihren berühmten Heilmethoden.

Das Museum, das der Memminger Künstlerfamilie Strigel gewidmet ist, ist im Antonierhaus aus dem 15. Jahrhundert untergebracht und bietet die hervorragende Möglichkeit, die Werke der Mal- und Bildhauerkunst der Spätgotik und Frührenaissance in einem zeitgenössischen Ambiente zu bewundern. Die Ausstellung will darüber hinaus seine Besucher mit der Lebens- und Arbeitsweise eines spätmittelalterlichen Künstlers vertraut machen.

Anschrift:
Museen im Antonierhaus
Martin-Luther-Platz 1
87700 Memmingen

Informationen:
E-Mail: antoniermuseum@memmingen.de
Internet:www.memmingen.de

Träger: Stadt Memmingen

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Die MEWO Kunsthalle Memmingen stellt sich mit einem avantgardistischen, eigenständigen Profil inmitten der Ausstellungshäuser Deutschlands vor. Von außen zeigt sich die Kunsthalle klassizistisch-herrschaftlich. Im Innern birgt das behutsam sanierte, ehemalige königliche Postgebäude aus dem 19. Jahrhundert jedoch ein modernes und lichtes Ambiente.
Neben dem festen Grundbestand von Werken süddeutscher Künstler des 19. und 20. Jahrhunderts gibt es ein anspruchsvolles Programm. Neben der Malerei finden Grafik, Fotografie und Skulptur ihren Platz in den Ausstellungen der MEWO Kunsthalle. Stilistisch sind die Ausstellungen keinerlei Einschränkungen unterworfen.

Informationen zu aktuellen Ausstellungen finden Sie hier.

Anschrift:
Bahnhofstraße 1
87700 Memmingen

Informationen:
E-Mail: mewo.kunsthalle(at)memmingen.de
Internet: www.memmingen.de

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Das Stadtmuseum befindet sich in einem spätbarocken Stadtpalais. Der so genannte Hermansbau beeindruckt durch seine Rokokofassade und erinnert mit seinem pittoresken Innenhof und dem deckenbemalten Treppenhaus an die Herrschaftlichkeit südländischer Palazzi. Großzügige Zimmerfluchten in zum Teil originaler Ausstattung führen den Besucher durch die Geschichte Memmingens.
Einer der Höhepunkte des Rundgangs ist die Fayencemanufaktur Künersberg, die im 18. Jahrhundert von dem Memminger Patrizier Jakob v. Küner betrieben wurde. Diese hochwertigen Fayencen zählen heute zu den begehrtesten Exponaten europäischer Feinkeramik.

Sehenswert ist auch die Johann Heiss-Galerie im Stadtmuseum, die insgesamt zwölf großformatige Meisterwerke dieses schwäbischen Barockkünstlers - die Gemäldezyklen "Die Vier Elemente" und "Die Vier Jahreszeiten" - präsentiert. Wechselausstellungen im Themenbereich der Stadt- und Kunstgeschichte ergänzen die Dauerausstellung.
 

Heimatmuseum Freudenthal / Altvater im Stadtmuseum

Nach dem zweiten Weltkrieg hat die Stadt Memmingen 13.000 Heimatvertriebene aufgenommen, die Mehrzahl von ihnen aus dem Sudetenland - vor allem aus Freudenthal und anderen Orten des Altvatergebirges.
Dokumentiert wird hier die Geschichte des Sudetenlandes von 1213 bis 1946. Neueste Attraktion ist ein Info-Terminal zum Thema „Der Jahresablauf im Altvatergebirge" in schlesischer Mundart mit hochdeutschen Untertiteln.

Anschrift:
Zangmeisterstr. 8 (Eingang Hermansgasse)
87700 Memmingen

Informationen:
E-Mail: stadt(at)memmingen.de
Internet: www.memmingen.de

Träger: Stadt Memmingen/Heimatverein Freudenthal

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Erst 1966 wurde in Bayern die ungeteilte Landschule, in der alle Klassenstufen zusammen unterrichtet wurden, abgeschafft.
Schulsaal und Lehrmittelraum des Museums versetzen in alte Zeiten und längst vergangene Schuljahre zurück:
Kachelofen, Lehrerpult, Zählmaschine, Griffelschachteln, alte Schulbücher und vieles mehr wecken im älteren Besucher verflossene Erinnerungen, den jungen Gästen erzählen sie von Omas Schulalltag.

Anschrift:
Ortsstraße 17
87746 Erkheim-Daxberg

Informationen:
www.erkheim.de

Träger: Marktgemeinde Erkheim und Heimatpflege Markt Erkheim e.V.

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Das Museum stellt die Geschichte des Fliegerhorstes Memmingen und seiner militärischen Verbände von den Anfängen im Jahr 1936 bis zum Ende der militärischen Nutzung im Jahr 2003 dar. Die „Wehrgeschichtliche Sammlung“ befindet sich im Gebäude der Traditionsgemeinschaft in der Flughafenstraße 3 und der Bereich „Flugzeuge/Technik“ im Flugzeug-Shelter 19, im Südbereich des ehemaligen Fliegerhorstgeländes. In beiden Bereichen wird durch zahlreiche Erinnerungsstücke sowie Schrift- und Bilddokumente die Entwicklung der militärischen Luftfahrt in Ost und West während des Kalten Krieges dargestellt. Neben den drei im Jagdbombergeschwader 34 „Allgäu“ eingesetzten Flugzeugtypen wird auch ein Kampfflugzeug der ehemaligen Nationalen Volksarmee gezeigt.

Anschrift:
Fliegergeschichtliches Museum JaboG 34 “A“
Schleifweg 53
87766 Memmingerberg

Weitere Informationen:
„Flugzeuge /Technik“ unter E-Mail: info(at)focus-starfighter.de
„Wehrgeschichtliche Sammlung“ unter E-Mail: tradgem34@echo34allgaeu.de
Internet: www.echo34allgaeu.de oder www.focus-starfighter.de

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1881 gründete P. Magnus Bernhard OSB zusammen mit seinem Mitbruder P. Kaspar Kuhn OSB  in den Repräsentationsräumen der ehemaligen, 1802 aufgehobenen Reichsabtei, das Museum des Klosters. Damit entsand im Allgäu neben Kaufbeuren (1879) das zweitälteste Museum.Die prächtig ausstuckierten und ausgemalten Räume zeigen eine Vielfalt von Werken der Plastik und Malerei des 14. bis 18.

Jahrhunderts, Ausstattungsstücke wie Möbel, Öfen und Uhren, Gegenstände der einstigen reichsstiftischen Landschaftsapotheke, wesentliche Darstellungen zur Bau-, Kloster- und Ordensgeschichte, ausführliche Zeittafeln und Hinweise auf die Zünfte im Stiftsgebiet.Der Rundgang führt über die ehemaligen Kanzleiräume, das Gelbe und das Blaue Zimmer, in denen sich Kunst der Gotik, darunter eine Passionsgruppe trauernder Frauen und e

in Auferstehungs- heiland aus dem 15. Jh. befinden, weiter zum Audienz- und Gesellschaftszimmer mit den Porträts der ehemaligen Äbte bis zu den einstigen Galeriezimmern. Hier sieht man Werke schwäbischer Meister der Gotik bis zu namhaften Künstlern des Barock.

Besondere Highlights sind der Blick in die barocke Klosterbibliothek mit ihren 15.000 Bänden aus der Zeit von 1500 bis 1800 und die Abtskapelle mit den Gemälden von Jacopo Amigoni (1675–1752). Der Rundgang führt über den Theatersaal weiter zum berühmten Kaisersaal. Die 16 Statuen der Habsburger Kaiser von Rudolf I. bis Karl VI waren namensgebend für diesen größten Repräsentationsraum des ehemaligen Reichsstiftes.

Einen Besuch ist sicherlich die Staatgsgalerie im Klostermuseum der Benediktinerabtei wert. 1966 bereicherte die Bayerische Staatsgemäldesammlung das Klostermuseum in zwei eigenen Räumen mit Bildern von namhaften Künstlern, die bis zur Säkularisation im Jahr 1802 der Reichsabtei Ottobeuren gehörten.
Der Besuch des Klostercafés und des Klosterladens runden den Museumsbesuch harmonisch ab und erinnern auf ihre Art und Weise an den Besuch eines weiteren Höhepunkts, nämlich der weltberühmten Barockbasilika. 

Anschrift:
Benediktinerabtei
Sebastian-Kneipp-Straße 1
87724 Ottobeuren

Informationen:
E-Mail: webmaster(at)abtei-ottobeuren.de
Internet: www.abtei-ottobeuren.de oder www.ottobeuren.de

Träger: Benediktinerabtei Ottobeuren und Freistaat Bayern

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Mit der Eröffnung des Museums für zeitgenössische Kunst – Diether Kunerth in Ottobeuren wird die herausragende Stellung dieses, bei großen Sammlern und Galeristen hoch geschätzten, deutschen Künstlers der Moderne unterstrichen. Das renommierte Architekturbüro Lohrer (Stuttgart) hat hierfür ein kongeniales Museumsgebäude entworfen, in dem die sehr farbenfrohen und vitalen Bilder und Skulpturen von Diether Kunerth zur vollen Entfaltung kommen. Den Besucher empfängt eine ansprechende, wiedererkennbare Bildwelt aus Farben, Flächen und einfachen, zeichenhaften und archaisch anmutenden Elementen, ausgereifte Kompositionen sowie treffende Darstellungen von Natur, Mensch und Tier in ihrem innersten Wesen.

Anschrift:
Museum für zeitgenössische Kunst Diether Kunerth
Marktplatz 14a
87724 Ottobeuren

Information:
E-Mail: info(at)mzk-diku.de
Internet: www.mzk-diku.de

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Der Künstler Erich Schickling (1924-2012) hat in über 60 Kirchen Bayerns und weit darüber hinaus Glasfenster und Altarbilder mit biblischen Themen geschaffen.
Werke im Unterallgäu sind in der Krypta Ottobeuren, in St. Ambrosius Memmingerberg oder in Maria Baumgärtle zu finden wie auch in Schulen und öffentlichen Gebäuden (Bad Grönenbach, Buxheim, Memmingen, Mindelheim).
Wo Erich Schickling seine Werke, seine Architektur und seine Parklandschaft inmitten des Günztales geschaffen hat, ist heute ein Ort der Begegnung, der Betrachtung, der stillen Einkehr. In den weitläufigen Stiftungsräumen finden Führungen, Lesungen, Vorträge und Konzerte statt. Die Hinterglasbilder und großformatigen Tafelbilder zu religiösen Themen und zur griechischen Mythologie, aber auch seine Landschaftsbilder sind unverwechselbar in ihrer Leuchtkraft und starken Aussage.

Jahresprogramm 2019
Hierfinden Sie in Kürze die Veranstaltungsübersicht der Erich-Schickling-Stiftung für das Jahr 2019.

Adresse:
Eggisried 29 1/2
87724 Ottobeuren

Kontakt:
E-Mail: info(at)schickling-stiftung.de
Internet: www.schickling-stiftung.de

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Die ab 1402 von Kartäusermönchen erbaute ehemalige Reichskartause ist ein weiterer einzigartig kunstvoller Klosterbau im Kneippland® Unterallgäu und heute die am besten erhaltene Kartausenanlage in Deutschland.
Seine Blütezeit erlebte das Kloster zwischen 1680 und 1740. In dieser Zeit schnitzte Ignaz Waibel das weltberühmte Chorgestühl und die Gebrüder Zimmermann barockisierten den Kirchenraum.
Dem Kloster angeschlossen ist das Deutsche Kartausenmuseum, das einen Einblick in die Geschichte des Kartäuserordens gewährt.   Die Mönchszellen, die im ursprünglichen Zustand erhalten wurden, lassen den Besucher noch das Leben im Kloster nachspüren. In dem kleinen und schlicht ausgestatteten Zellenhaus verbrachten die Mönche den größten Teil ihres Lebens: betend, meditierend, studierend, essend und schlafend. Die Bibliothek vermittelt noch den Eindruck vom damaligen qualitativ hochwertigen Bestand an Folianten.
Die Highlights beim Besuch der Kartause sind das Zellenhaus mit Kreuzgang, die Kartausenkirche mit Chorgestühl, die Annakapelle und das Museum.

Anschrift:
An der Kartause 15
87740 Buxheim

Informationen:
Heimatdienst Buxheim e.V.
info(at)heimatdienst-buxheim.de
www.kartause-buxheim.de

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Die Dauerausstellung umfasst eine alte Dorfschmiede, eine Original-Schusterwerkstatt, einen nostalgischen Kramerladen, das Professor Richard Berndl-Zimmer mit vielen Zeichnungen und Skizzen des Akademie- Professors und ein Veteranenzimmer mit Militaria-Sammlung. Daneben werden regelmäßig Wechselausstellungen organisiert.
Auf der Südseite des Hauses ist ein kleines, naturnahes "Bauerngärtle" mit Rastplatz angelegt.

Anschrift:
Hauptstraße 30
87772 Pfaffenhausen

Informationen:
E-Mail: info(at)freunde-pfaffenhausens.de
Internet: www.freunde-pfaffenhausens.de

Träger: Heimatverein "Freunde Pfaffenhausen e.V."

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Tertiäre und eiszeitliche Fossilien, steinzeitliche Werkzeuge und Keramik der Bronzezeit belegen die früheste Siedlungsgeschichte des Kirchheimer Raumes. Urkunden, Landkarten sowie eine Foto- und Postkartensammlung dokumentieren die mittelalterliche und neuzeitliche Herrschafts- und Kulturgeschichte. Breiten Raum nehmen dabei religiöse Volkskunst, Zünfte und Handwerk, bemalte Bauernmöbel, Gemälde und Plastiken, Uhren, Keramik, Küchengeräte und die Landwirtschaft ein.

Anschrift:
Marktplatz 6 (im Rathaus)
87757 Kirchheim/Schwaben

Informationen:
Internet: www.kirchheim-schwaben.de

Träger: Markt Kirchheim

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Das Museum zeichnet die lange Geschichte der Wallfahrt in Maria Steinbach nach. Beginnend mit der Schenkungsurkunde eines Kreuzpartikels über den Wandel zur Marienwallfahrt, über Mirakel- und Gebetsbücher bis zu Bruderschaftsinsignien und Prozessionsordnungen findet sich hier alles rund ums Wallfahren. Bemerkenswert ist die Menge der gut erhaltenen Votivtafeln.

Anschrift:
Pfarr- und Wallfahrtsamt »Mariä Schmerzen und St. Ulrich«
Kirchhof 4
87764 Maria Steinbach

Informationen:
E-Mail: wallfahrtsamt(at)web.de
Internet: www.maria-steinbach.de

Träger: Pfarramt Mariä Schmerzen und St. Ulrich (in Maria Steinbach)

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Das 1562 als Landgerberei erbaute Haus erfreut den Besucher durch Details aus dörflicher, fast 500 Jahre alter Bautradition. Die Ausstellung bezieht sich auf die Ortsgeschichte der drei Ortsteile Dietratried, Niederdorf und Wolfertschwenden und präsentiert  eindrucksvolle Zeugnisse der römischen Besiedlung sowie eines mittelalterlichen Wohnturms und erzählt auch von "Mächlern" und Malern, die mit ihren Werken und Erfindungen weit über den Heimatort hinaus bekannt wurden.

Anschrift:
Allgäuer Str. 14
87787 Wolfertschwenden/Niederdorf

Informationen:
E-Mail: maier.leonhard(at)vr-web.de
Internet: www.wolfertschwenden.de

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Die Ausstellung alter Musikinstrumente erinnert an die ehemalige Funktion des Gebäudes als Tanzsaal.
Eine Vielzahl von Antiquitäten zeigen dem interessierten Besucher sowohl die bürgerliche als auch die bäuerliche Wohnkultur längst vergangener Tage.
Außerdem können im Heimathaus Taverne in Dirlewang Zeugnisse des religiösen Volksglaubens sowie Trachten, Handwerksgeräte und Waffen bestaunt werden.

Anschrift:
Tavernenstraße 4
87742 Dirlewang

Informationen:
www.heimatdienst-dirlewang.de

Träger: Heimatdienst Dirlewang e.V.

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Das zwischen 1578 und 1585 von dem Augsburger Stadtbaumeister Jakob Eschay und dem Kistler Wendel Dietrich erbaute Schloss wurde von Hans Fugger als hochherrschaftliche Sommerresidenz der Familie in Auftrag gegeben.

Links und rechts über dem Hauptportal des Schlosses befinden sich die Terrakottafiguren von Herkules und Mars, die Hubert Gerhard (†1585) zugeschrieben werden. In der aus dem 16. Jahrhundert stammenden Schlosskirche St. Peter und Paul erwarten den Betrachter Gemälde von Peter Paul Rubens, Padovini und Domenichino. Hier steht auch das Hochgrab Hans Fuggers, das von Alexander Colin (†1585) ausgeführt wurde - Kopf und Hände der Figur werden Hubert Gerhard zugeschrieben.

Das Fuggerschloss ist jedoch vor allem berühmt für seinen herrlichen Zedernsaal, der zu den schönsten Renaissancesälen Europas gehört. Die viel gerühmte Decke stammt von Wendel Dietrich (†1585). Viele tausend Figuren und Ornamente schmücken die Kassettenfelder. Die Länge des Saales beträgt ca. 30 m, die Breite ca. 12 m und die Höhe ca. 9,5 m, wobei die Tiefe der Kassetten allein ca. 2 m ausmacht. Für diese Kassetten wurden neben Zedernholz aus dem Libanon noch vierzehn verschiedene einheimische Holzarten verwendet, alle in ihren natürlichen Farben. Die zwölf überlebensgroßen Figuren aus Terrakotta sind von Hubert Gerhard und Carlo Pollago ausgeführt (1582-1585). Die vier Gemälde werden Paolo Franceschi, gen. Fiammingo, zugeschrieben.
Die "Kirchheimer Konzerte" begeistern Musikfreunde und -kenner von nah und fern.

Informationen:
www.fugger-zedernsaal.de

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Neben zahlreichen regionaltypischen Antiquitäten verwahrt das Türkheimer Museum den Nachlass des Volksschriftstellers Ludwig Aurbacher, dem Dichter der berühmten "Sieben Schwaben", sowie Kupferstiche von Johann Georg Bergmüller.
Besonders erwähnenswert ist auch die Sammlung schwäbischer Landkarten aus den Jahren 1550-1850.

Anschrift:
Maximilian-Philipp-Straße 32
86842 Türkheim

Informationen:
Tel.:08245 530 oder 08245 713
www.tuerkheim.de

Träger: Marktgemeinde Türkheim

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Eindrucksvoll erhebt sich die imposante Fassade des Schlosses über den Markt Babenhausen.
Einst war das heutige Fuggerschloss eine Burg aus dem 13. Jahrhundert, wurde aber im 15. und 16. Jahrundert mehrfach umgebaut und erweitert. Im Jahre 1538 erwarb Anton Fugger, der „Fürst der Kaufleute“, die Herrschaft von Babenhausen und fügte die beeindruckende Schlossanlage und die von ihm erweiterte Kirche St. Andreas zu einem großen Baukomplex zusammen.
Heute sind das Fuggermuseum und der Ahnensaal für die Öffentlichkeit zugänglich.

In einem Teil des Schlosses befindet sich das Fuggermuseum, das seine  Gründung Leopold Fürst Fugger in den Achzigerjahren des 19. Jahrhunderts verdankt.
Im Museum erhalten Sie Einblicke in die Geschichte der Adels- und Kaufmannsfamilie: In zwölf Räumen des Schlosses können sechs Jahrhunderte Familiengeschichte der Fugger nachvollzogen werden. Immerhin prägte die Patriziersfamilie durch ihre herausragende Stellung in Wirtschaft, Politik und Kultur in der Renaissance die Geschichte Europas maßgeblich mit. Von Jakob Fugger dem Reichen, dem berühmen Bankier der Päpste und Kaiser, zeigt das Museum unter anderem Spielbrettsteine und zwei große Bildnismedaillons mit den Profilen Jakobs und seiner Gemahlin Sibylle Artzt.

Anschrift:
Schloß 1
87727 Babenhausen

Informationen:
E-Mail: mail(at)touristinfo-babenhausen.de
Internet: www.babenhausen.vg-babenhausen.de

Träger: Fürst. Fugger - Babenhausensche Stiftung zur Förderung schwäbischen Kulturgutes

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Auf der interaktiven Karte können Sie sich neben den Museen auch die Galerien und Kunsthandwerker im Unterallgäu anzeigen lassen. Dazu bitte in das Suchfeld den gewünschten Suchbegriff eingeben, z.B. Galerie.